PARTNERSHIPS AND RESULTS IN COMENIUS, LEONARDO DA VINCI AND GRUNDTVIG
National Agencies

2012-1-DE3-COM13-26797

Bildung und Erziehung nach dem Holocaust - Erinnern und Gedenken

Comenius Regio partnership

PARTNERS
  • Germany
  • Austria
  •  

    ORGANIZATION Coordinator

    Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

    TYPE OF ORGANIZATION

    Public authority (regional)

    ADDRESS

    Werderstraße 124 – Schwerin

    CONTACT PERSON

    Doris Lipowski

    Bildung und Erziehung nach dem Holocaust - Erinnern und Gedenken

    Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist seit seiner Entstehung Schauplatz rechtsextremisti-scher Aktivitäten mit zum Teil überregionaler Bedeutung. Die Lage ist gekennzeichnet durch eine besonders aktive Neonaziszene. In der Region gibt es kaum nennenswerte Zahlen nicht-deutschstäm-miger Bevölkerungsgruppen. Die alltägliche Begegnung mit fremden Kulturen findet kaum statt. Eine Auseinandersetzung mit Andersartigkeit ist für viele Jugendliche somit eine seltene Erfahrung, was ihr Selbst- und Fremdverständnis prägt. Das österreichische Bildungsministerium setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass die Prinzipien einer demokratischen, humanistischen und Frieden fördernden Erziehung in allen Schulbereichen umgesetzt werden. Interdisziplinär angelegte Vermittlungsstrategien an Schulen umfassen Informationen und Bewusstmachung über die Gefahren Demokratie bedrohender Aktivitäten einerseits, aber auch die Verstärkung von schulischen Interventionen zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg, dem Holocaust und der Aufarbeitung dieser Themen. Dies spiegelt sich auch in einer intensiveren Lehrerausbildung für alle Schulstufen, angefangen mit der Grundstufe, wider. Unsere Gesellschaft basiert auf demokratischen Strukturen, die ohne demokratisches Handeln nicht funktionieren. Und demokratisches Handeln bedarf des Wissens über die Vergangenheit, der Erinnerung und des Gedenkens. Bereits im jüngeren Schulalter entwickeln sich Wertevor-stellungen, soziale Kompetenzen und Empathie als eine wichtige Grundlage für die historische Bildung. Diese holt die Kinder jedoch oft nicht dort ab, wo sie bereits in diesem Alter durch äußere Einflüsse stehen. Die Geschichte kennen, sie bewältigen, sich erinnern, der Opfer gedenken … Die Projekt-partner gingen der Frage nach, wie Schulen und außerschulische Einrichtungen sich diesem Auftrag bereits in der Arbeit mit jüngeren Kindern stellen (können). Das angestrebte Ergebnis: Beispiele aus der Praxis für die Praxis.

    RESULTS
  • Joint results
  • Germany
  • Peer-Learning

    Bei der Methode des Peer-Learning begleiten Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Schülergruppen der Orientierungsstufe zum Thema „Gemeinsam Gedenken und Erinnern“, verbunden mit einem Besuch in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Die Inhalte werden durch die Älteren im Fachunterricht Geschichte und Politische Bildung erarbeitet und für das jüngere Schulalter aufbereitet. Dieses Konzept griff die KMS in Wien im eigenen Projekt „Zurück in die Zukunft" auf.

    LANGUAGE(S)

    German

    AUDIENCE(S)

    Students, Teachers, Educators

    PRODUCT TYPE

    Printed material

    AVAILABILITY

    Directly downloadable

    COPYRIGHT

    Yes